Cocktails

 

1-10 & 11-20

 

 

Brandy Crusta

3 cl Brandy
1,5 cl Maraschino
3 cl Orangensaft
1 Dash Angostura Bitter
1 Cocktailkirsche

 


Zuerst das Glas mit einer Zucker-Crusta versehen. Wie das geht steht hier. Nun alle Zutaten gut mit viel Eis shaken und in das Glas füllen, ohne die Crusta zu zerstören. Die Kirsche dazugeben.

 



 
 

Brasiliero


2 cl Vollmilch
2 cl Sahne
8 cl Orangensaft
1 cl Cream of Coconut
1 cl Maracujasirup
1 cl Zitronensaft
1,5 cl Licor 43 (Cuarenta y tres)
3 cl Tequila
Crushed Ice

 


Die Zutaten im Shaker mit einem Eiswürfeln gut durchschütteln und in das halbvoll mit
Crushed Ice gefüllte Glas strainen. Mit Sternfrucht garnieren.

 


 
 

Caipirinha

1-2 Limonen
5 cl Cachaca
Lime Juice nach Belieben
1-2 TL Brauner Zucker
Crushed Ice

 


Die Limonen vierteln, über dem Glas ausdrücken und mit dem Stössel im Glas noch zusätzlich ausdrücken. Den Braunen Zucker und den Cachaca hinzufügen und gut umrühren. Glas mit Crushed Ice auffüllen und evtl. noch etwas Lime Juice dazugeben. Nochmals gut umrühren.

 

Henry Ford versuchte den Drink während der 30er Jahre in Fordlandia, seiner amazonischen Stadt in Brasilien, zu verbieten. Für die Bewohner dieser Firmenstadt muss der Gedanke daran, ihren Drink aufzugeben, so gewesen sein, als ob sie den Löffel abgeben müssten. Die Brasilianer waren eh schon mehr als gastfreundlich gewesen und hatten sich sogar vielen amerikanischen Sitten angepasst. Sie akzeptierten sogar Chinin, aber sie schafften es einfach nicht, das Zeug pur oder mit Limonensaft vermischt zu trinken. Stattdessen taten sie das, was ihr gesunder brasilianischer Menschenverstand ihnen nahelegte: sie vermischten es mit ihrem feurigen Nationalgetränk Cachaca.

Der Cocktail besteht aus 5-6 cl Cachaca und einer Limone, die geviertelt wird und mit einem Stößel in einem Teelöffel Zuckersirup oder Rohrzucker zerdrückt wird. Serviert wird der Caipirinha in einem Tumbler voller Crushed Ice. Sein Geschmack erinnert etwas an Tequila, der vom Rum gezähmt ist.
Wenn der Barkeeper einen Stößel verwendet, der ein ganzes Stück größer als ein Standard-Stößel aussieht, dann sollte man wissen, dass er einen uralten brasilianischen Brauch in Ehren hält. Wenn er außerdem nach einem Caipirinha-Glas verlangt, weiss man, dass er den Drink so gut kennt, dass er das gleichnamige Glas erkennen kann.
Wenn man gerade keinen Cachaca im Haus hat, kann man auch Wodka oder Rum verwenden, um eine Caipiroshka oder eine Caipirissima zu mixen.

 


 
 

Caribbean Sunset

2 cl Cognac oder Brandy
2 cl Bananenlikör
2cl Zitronensaft
4 Dash Zuckersirup
1Bananenscheibe
1Cocktailkirsche

 


Alle Zutaten gut mit Eis shaken und in das Cocktailglas geben. Die Bananenscheibe an den Glasrand stecken und die Kirsche mit einen Cocktailspieß daran befestigen.

 


 
 

Despertador

3 cl Tequila
1-2 cl Cointreau
2 cl Grenadine
1 Bl Honig
Grapefruitsaft

 


Alle Zutaten außer Grapefruitsaft gut schütteln und mit einigen Eiswürfeln in das Longdrinkglas geben. Das Glas zu ca. 3/4 mit Grapefruitsaft auffüllen.

 


 
 

Gin Tonic

4 cl Gin
Tonic Water
Zitronenscheibe

 


Für den Lieblingsdrink der Queen Mom gibt man 5-6 Eiswürfel in das Longdrinkglas, dazu kommt der Gin und die Zitronenscheibe.Zuletzt wird das ganze mit Tonic Water aufgefüllt.

 


 
 

Green Elisabeth

2 cl Kiwilikör
2 cl brauner Jamaika-Rum
1 cl Zitronensaft
1 cl Orangensaft
1 cl Zuckersirup
1 Kiwischeibe

 


Alle Zutaten gut mit Eis shaken und in das Glas geben. Die Kiwischeibe an den Rand stecken.

 


 
 

Hurricane

1,5 cl weißer Rum
1,5 cl brauner Rum
1 cl Gin
1/2 cl Amaretto
3 cl Ananassaft
3 cl Orangensaft
3 cl Grapefruitsaft
1 Dash Grenadine

 


Alle Zutaten gut shaken und mit einigen Eiswürfeln in das Longdrinkglas geben.

 


 
 

Juliet

2 cl Tequila gold
2 cl Pisang Ambon
3 cl Ananassaft
1 Dash Grenadine
1 Scheibe Sternfrucht
1 Cocktailkirsche

 


Alle Zutaten gut shaken und in das Cocktailglas geben. Die Sternfrucht an den Rand stecken und die Kirsche mit einem Cocktailspieß daran befestigen.

 


 
 

Margarita

Am besten als Frozen Margarita

9 cl Tequila Silver
6 cl Lime Juice oder Zitronensaft
3 cl Cointreau
Crushed Ice

 


Die Zutaten mit etwa 8 Eiswürfeln Crushed Ice in den Elektromixer geben und 5-10 Sekunden auf höchster Stufe durchmixen. Das Eis darf dabei nicht vollständig schmelzen, sondern es sollte sich eine möglichst feste, breiige Konsistenz ergeben, wie bei allen Frozen Drinks. Den Drink sofort in eine Cocktailschale geben, deren Rand zuvor in einem Zitronen- oder Limonenviertel gedreht und in eine mit Salz gefüllte Schale getupft wurde.
Sehr beliebt ist auch der Strawberry Margarita (normal oder frozen) mit 3-5 Erdbeeren, der ebenfalls im Elektromixer zuzubereiten ist.

Tip:
Der Margarita ist wirklich nichts für schwächere Gemüter. Wem der Cocktail zu hart ist, der nimmt einfach etwas weniger Tequila und etwas mehr Saft und/oder ersetzt den Cointreau durch Triple Sec.

 

Heutzutage gibt es Margaritas in allen möglichen Farben und Geschmäckern (z.B. Blue, Peach, Mango, Strawberry). Der Original-Margarita war pur und klar und entstand in Mexico Anfang der 30er Jahre. Der Margarita wurde - das ist sicher - nach einer Frau benannt. Um welche Frau es sich jedoch handelt und wie sie zu dieser Ehre kam ist umstritten. Eine in Mexico City geborene Senorita behauptet, dass sie die Inspiration für den Drink in den 1930er Jahren war, eine andere Dame behauptet, dass der Drink erstmals für sie in Acapulco in den 1950ern gemixt wurde. Wahrscheinlich sind beide Geschichten wahr - oder auch nicht und es gibt noch eine Menge andere. Wie auch immer: fest steht, dass der Margarita eine absolut wunderbare Mixtur ist.

 


 
  Mai Tai

6 cl Brauner Rum
2 cl Cointreau
1 TL Brauner Zucker
2 cl Lime Juice
1-2 cl Orgeat
1 Limone
Crushed Ice

 


Die Limone vierteln, über dem Glas auspressen und im Glas mit Stössel zerstoßen. Den Braunen Zucker darübergeben. Die restlichen Zutaten mit Eis im Shaker gut schütteln und in das Glas abseihen. Kurz umrühren. Mit Cocktailkirsche und Minzezweig garnieren.

Alternativ kann statt 6 cl Braunem Rum auch 3 cl Weisser und 3 cl Brauner Rum verwendet werden. Statt Cointreau lässt sich auch Triple Sec verwenden. Man kann auch 1-2 cl Grenadine hinzugeben.

 

Mr. Victor Bergeron, bekannt als "Trader Vic", soll diesen Drink erfunden haben. Zuverlässigen Berichten zufolge mixte Vic den ersten Mai Tai im Jahre 1944 in seinem Restaurant Hinky Dink's in Emeryville (Kalifornien) an der San Francisco Bay. Zwei Freunde aus Tahiti, die ihn damals besuchten, wollten einen ganz besonderen Drink von der Bar haben. Trader Vic liess sich dies nicht zweimal sagen und mixte den ersten Mai Tai aus Jamaica Rum, frischen Limonen, Curaçao, Orgeat und Zuckersirup zusammen. Es gab viele Zweifler an der Glaubwürdigkeit von Trader Vic's Story.
Hierzu ein kurzer Original-Kommentar von Victor Bergeron in seinem Bartender's Guide von 1947: "There has been a lot of conversation over the beginning of the Mai Tai.... I originated the Mai Tai. Many others have claimed credit.... The drink was never introduced by me into Tahiti except informally through our good friends, Eastham and Carrie Guild.... Anybody who says I didn't create this drink is a dirty stinker."
Die Worte Mai Tai entstammen einer Südseesprache (vielleicht aus Tahiti) und bedeuten: "Das Beste!" Wir sind der Meinung, dass dies auf den Mai Tai zutrifft, wie auf keinen anderen Cocktail.

 


 
  Memories Cocktail

3 cl Amaretto
2 cl Irish Mist
1 cl Blue Curacao
1 Dash Zitronensaft

 


Alles gut im Shaker mit Eis schütteln und in das Cocktailglas geben.

 


 
  Mojito

1 Limone
4 cl Weisser Rum
Lime Juice nach Belieben
Sodawasser zum Auffüllen
Frische Minze
1-2 TL Brauner Zucker
Crushed Ice

 


Die Limone vierteln, über dem Glas auspressen und mit dem Stössel im Glas ausdrücken. Etwa zur Hälfte mit Crushed Ice auffüllen. Zucker und kleingeschnittene Minze, den Weissen Rum und Lime Juice nach Belieben dazu. Schließlich mit etwa einem Daumenbreit Sodawasser auffüllen und kurz umrühren. Mit einem Minzezweig garnieren.

 

Der Mojito stammt aus einer vergangenen Epoche, als die Mafia Cuba beherrschte. Da er relativ simpel sowie alt ist, kann es gut sein, dass er von mehreren Barkeepern gleichzeitig erfunden wurde. Die engste Verbindung besteht jedoch zur berühmten La Bodeguita del Medio Bar in Cuba.
Der Mojito wurde etwa zwischen 1910 und 1920 in Cuba erfunden. Er machte aus frischen Minzen mehr, als bloß eine Cocktailgarnierung. Eine einfache Mischung aus Zucker, Minzblättern, Lime Juice, Rum, Eis und Soda Water (in genau dieser Reihenfolge) das ist der Mojito der in einem hohen Glas mit einem Minzezweig am Rand serviert wird.
In den 30er und 40er Jahren machten die Barkeeper der La Bodeguita del Medio Bar den Drink populär, u.a. durch den Namen Ernest Hemingways.
Der Mojito ist ein sehr eleganter, kosmopolitischer Drink. Bei der Zubereitung gilt es erst einmal die Minzblätter und den Zuckersirup mit einem Stößel zu bearbeiten und das Minzöl freizusetzen. Dann sollte man die eine Hälfte der ausgedrückten Limone in diese Mixtur fallen lassen. Die Öle aus der Schale geben dem Mojito einen leicht bitteren Geschmack, der sozusagen das „sine qua non“ diese Drinks darstellt.
Der Mojito ist einer der wenigen Cocktails, die tatsächlich den Mundgeruch verbessern. Man sollte jedoch darauf achten, dass man sich alle Blattreste von den Zähnen entfernt hat, bevor man die Bar verläßt.

 


 
  Orange Mist

4 cl Irish Mist
Orangensaft
Orangenscheibe

 


Alle Zutaten mit einigen Eiswürfeln in ein Glas geben, umrühren, und die Orange an den Rand stecken.

 


 
  Piña Colada

6 cl Brauner Rum
8 cl Ananassaft
2 BL feste oder 4-6 cl flüssige Cream of Coconut
1 Scheibe Ananas, in Stücke geschnitten
Crushed Ice

 


Die Zutaten im Elektromixer gut durchmixen und in das mit Crushed Ice halb gefüllte Glas gießen. Mit Ananasstück, Cocktailkirsche und Minzezweig garnieren. Wenn man den Drink ohne Ananasscheibe zubereitet lässt er sich auch im Shaker machen. Wenn die Zubereitung im Shaker erfolgt, kann auch noch zusätzlich etwas flüssige Sahne genommen werden.

 


 
  Planter's Punch

Der Planter's Punch ist ein wahrhaft legendärer Cocktail und daher gibt es für ihn auch eine Vielzahl von Rezepten. Hier soll nur eine Variante Zeuge seines immer guten Geschmacks sein. Man kann mit anderen Säften und Sirup experimentieren.

1-2 cl Grenadine
1 cl Zitronensaft
3 cl Ananassaft
3 cl Orangensaft
3 cl Grapefruitsaft
3 cl Brauner Rum
3 cl Weisser Rum

 


Die Zutaten mit Eiswürfeln im Shaker gut schütteln und in das zur Hälfte mit Eiswürfeln gefüllte Glas abseihen. Mit einem Ananasstück und einer Cocktailkirsche garnieren. Zusätzlich auch Zitronen- und/oder Orangenscheibe möglich.

 

Dieser klassische Drink ist nicht wirklich ein Punch, sondern in der Tat ein Cocktail. Klassisch wird der tropische Drink mit 4,5 cl weißem Rum, 2 – 2,5 cl Zitronensaft und einem Dash Orangensaft gemixt und dann über Crushed Ice abgestraint.
Im Bon Vivant's Companion (von George A. Zabriskie, 1933) wird Jerry Thomas (O-Ton: “the Juniper Olympus of the bar and the presiding deity"), Barkeeper im Planter's Hotel in St. Louis (Missouri) als Erfinder des Drinks im Jahre 1840 genannt. “Sein Name ist ein Synonym für Qualität im Lexikon der Mixdrinks, und man sollte nie vergessen ... [dass er sagte,] das ein exzellenter Drink nur aus exzellenten Zutaten gemacht werden kann."
In Charles Browne's The Gun Club Drink Book von 1939 steht zu lesen: "Der Planter's Punch hat seinen Namen davon bekommen, dass er von Zuckerpflanzern in Jamaica seit über 100 Jahren getrunken wird. Aber wie beim Mint Julep, wird er auf hundert verschiedene Arten gemixt, ja er scheint die Eigenarten der verschiedenen Barkeeper wiederzuspiegeln."
Es scheint das älteste, grundlegendste, einfachste Rezept zu sein. Man sollte jedoch immer folgende, von Charles H. Baker als erstes zu Papier gebrachte Regel befolgen: „Verwende vernünftigen, gut gereiften Rum.“ ‚Billigrum’ im Planter’s Punch wird – anderes als etwa beim Mai Tai – von dem, der ihn probiert, nach etwa fünf Sekunden entlarvt und ihn zu der Ansicht bringen, dass der Rum besser noch etwa acht Jahre länger in Holzfässern gereift hätte.
Der Charm des Planter’s Punch ist seine erfrischende Sanftheit, die nicht mit Süsse verwechselt werden sollte. Die Weichheit des Drinks ist sehr gut bekömmlich an warmen Nachmittagen oder frühen Abenden in zu gut geheizten Bars. Er dient auch der Auffrischung der Erinnerung, dass ein Rum nach seinem Land und nicht nach seiner Farbe bestellt werden sollte und beim Planter’s Punch sollte man dessen Herkunft ehren und jamaicanischen Rum bestellen bzw. verwenden.

 


 
  Spring in Ljubiljana

2 cl Kiwilikör
1 cl Pisang Ambon (Grüner Bananenlikör)
1 cl brauner Rum
1 cl Gin
1 cl Orangensaft
1 Kiwischeibe

 


Alle Zutaten gut mit Eis shaken und in das Glas geben. Die Kiwischeibe an den Rand stecken.

 


 
  Tequila Sunrise

6 cl Tequila
10 cl Orangensaft
1cl Zitronensaft
1-2 cl Grenadine
Orangenscheibe

 


Den Tequila, Orangensaft, Zitronensaft mit Eis shaken und in das Glas seihen. Die Grenadine vorsichtig darübergießen. Die Orangenscheibe an den Rand stecken.

 

Es heißt, dass dieser Drink von einem betrunkenen Barkeeper in San Francisco kreiert wurde, der die ganze Nacht mit ein paar Freunden trinkenderweise in der Bar verbracht hatte, bis der Boss um 9 Uhr morgens den Laden betrat. Der Barbesitzer verlangte eine Erklärung und der betrunkene Barkeeper erzählte ihm, dass er auf den Sonnenaufgang gewartet hatte, um einen Drink zu mixen, der diesem Anblick glich. Natürlich musste er den Cocktail vormixen, um seine Geschichte zu beweisen und zu seinem Glück mixte er in Windeseile einen Tequila Sunrise. Ob diese Story wirklich wahr ist, ist eine andere Frage – es ist auf jeden Fall eine originelle Antwort zu der Frage, wie der Tequila Sunrise entstand.

 


 
  Whisky Cobbler

6 cl Scotch Whisky
4 Dash Brandy
4 Dash Triple Sec oder Cointreau
Ananas
Streifen Orangenschale
Minzzweig


Alle Zutaten gut shaken und in das mit Crushed-Ice gefüllte Glas geben. Mit Minze, Orangenschale
und Ananas verzieren. Tip : Wer es lieber etwas weniger stark mag kann auch Triple Sec Sirup z.B. von Monin verwenden.
 


 
  Zombie

4 cl Weisser Rum
4 cl Brauner Rum
2 cl Jamaica Rum (54 %)
2 cl Cointreau
2 cl Grenadine
2 cl Maracujasirup
4 cl Zitronensaft
4 cl Orangensaft
4 cl Ananassaft
Crushed Ice

 


Die Zutaten mit Eiswürfeln im Shaker gut durchshaken und in das zur Hälfte mit Crushed Ice gefüllte Glas abseihen. Mit einem Ananasstück, einer Cocktailkirsche und Minze garnieren.

 

Der Name dieses Drinks kommt vom westafrikanischen Kongowort für “Fetisch”.
Da es die Zutaten einen Zombies in sich haben, sollte man ihn nur in Maßen und auch nur ab und zu genießen.
Es gibt hunderte Varianten des Zombie-Rezeptes. Manche enthalten Cognac, andere Apricot Brandy. Alle erfordern jedoch Rum, das wahre Geheimnis dieses Cocktails. Man kann nicht sagen welche Variante zuerst da war oder wer sie kreiiert hat.
Die meisten Berichte deuten auf Ernest Raymond Beaumont-Gannt hin, einen Geschäftmann, der sich in Donn Beach umbenannte, nachdem er in Hollywood ein Restaurant namens Don the Beachcomber in den späten 30er Jahren eröffnete. In diesem Jahrzehnt und in eben diesem Restaurant begrüßte Mr. Beach eines Tages einen Mann, dem man die Spuren der letzten Nacht noch deutlich ansah.
Um den Kater des Mannes zu kurieren, mixte er einen besonderen Drink, der die Geister des Mannes beleben schien. Die nächsten Wochen ward der Stammgast nicht gesehen, aber als er einmal wieder die Bar betrat, wurde er gefragt, wie ihm der Drink geschmeckt hätte. Der Mann sagte, der Cocktail habe ihn zu einem „lebenden Toten“ gemacht. Einfache Semantik führt zum Namen Zombie.
Es gibt noch mehrere andere Geschichten zur Entstehung dieses Drinks, jedoch ist die folgende noch einer Nennung würdig.
„Bei der Weltausstellung von 1939 in Flushing, New York gab es die supertechnologisierte ‘Welt von morgen’ zu bestaunen. Es war ein Laufsteg voller neuartiger Waschmaschinen, Küchengeräten, aerodynamischen Skulpturen etc.“ schrieb Joseph Lanza Der Cocktail: Der Einfluss von Alkohol auf die amerikanische Psyche. "Jeder der Zuflucht vor dieser Hightech-Welt suchen wollte, konnte dies in der Hurricane Bar tun, wo der Welt ein neuer Cocktail vorgestellt wurde: der Zombie“.
Ich glaube nicht, dass man in einem Zombie Zuflucht finden kann. Aber ab und zu einen zu schlürfen, ist sicherlich keine schlechte Sache.

 


 
     

 

1-10 & 11-20